Inhalt
- Wichtige Fakten zur Ringstraße in Island
- Auf welche Weise lässt sich die Ringstraße am besten erkunden?
- Wie viel Zeit sollte man für die Ringstraße einplanen?
- Welche wichtigen Attraktionen liegen entlang der Ringstraße?
- Welche Jahreszeit eignet sich am besten für die Ringstraße?
- Ist die Ringstraße im Winter befahrbar?
- Was für einen Mietwagen benötigt man für einen Roadtrip auf der Ringstraße?
- Lohnt sich eine Rundreise entlang der Ringstraße?
- Abschließende Tipps für Ihre Reise auf der Ringstraße
- Bereit, Islands Ringstraße zu erkunden?
Wichtige Fakten zur Ringstraße in Island
Die Ringstraße, auch als Route 1 bekannt, ist die Hauptverkehrsader Islands und die beliebteste Art, das Land zu erkunden. Sie umrundet die gesamte Insel und verbindet die meisten Städte sowie die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten miteinander.
Die Route erstreckt sich über 1.332 Kilometer und ist fast vollständig asphaltiert. In der Regel ist sie zweispurig ausgebaut, wird jedoch gelegentlich durch einspurige Brücken unterbrochen.
Obwohl die Straße ganzjährig befahrbar ist, variieren die Bedingungen je nach Wetter und Jahreszeit. Da sie hauptsächlich der Küstenlinie folgt, sind für Regionen wie das Hochland oder die Westfjorde zusätzliche Umwege einzuplanen.
Auf welche Weise lässt sich die Ringstraße am besten erkunden?
Die Erkundung auf eigene Faust mit dem Mietwagen ist die beste Wahl. Sie bietet Ihnen die Flexibilität, jederzeit anzuhalten, Ihre Pläne an das Wetter anzupassen und in Ihrem eigenen Tempo zu reisen. Mit einem eigenen Fahrzeug können Sie spontan auf wechselnde Bedingungen reagieren. Das ist ein unschätzbarer Vorteil in Island, wo das Wetter von Region zu Region schnell umschlagen kann.
Sobald Sie Ihren Mietwagen übernommen haben, stellt sich die Frage nach der Fahrtrichtung. Die gute Nachricht: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Sie können die Runde in beide Richtungen fahren.
Dennoch entscheiden sich viele Reisende für die Fahrt gegen den Uhrzeigersinn ab Reykjavik, beginnend mit der Südküste. So können Sie einige der bekanntesten und am leichtesten zugänglichen Attraktionen, darunter die Highlights nahe des Goldenen Kreis, gleich zu Beginn Ihrer Reise erleben, bevor Sie in ruhigere und entlegenere Regionen weiterreisen.
Wie viel Zeit sollte man für die Ringstraße einplanen?
Die reine Fahrtzeit für die gesamte Ringstraße beträgt ohne Pausen etwa 16 bis 17 Stunden. Die meisten Reisenden benötigen jedoch zwischen 7 und 14 Tagen, um die Strecke je nach Saison und Tempo entspannt zu bewältigen.
Um die Vielfalt der Ringstraße wirklich auszukosten, sollten Sie in den Sommermonaten mindestens 7 Tage einplanen. Dieser Zeitrahmen ermöglicht es Ihnen, die gesamte Runde zu fahren und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, erfordert jedoch ein recht zügiges Tempo. Sie werden voraussichtlich mehrere Stunden täglich fahren, was die Zeit an den einzelnen Stopps begrenzt und kaum Spielraum für spontane Abstecher oder längere Wanderungen lässt.
Für ein entspannteres Erlebnis sind 10 bis 14 Tage ideal. So haben Sie die Freiheit, über die Hauptattraktionen hinaus zu blicken, mehr Zeit in den einzelnen Regionen zu verbringen und Ihre Planung dem Wetter anzupassen. Zudem bleibt Raum für lohnenswerte Umwege, etwas zur Snaefellsnes-Halbinsel oder für zusätzliche Stopps im Norden und Osten.
Wenn Sie noch mehr Zeit mitbringen, besonders im Sommer, können Sie Ihre Reise auf abgelegene Regionen wie die Westfjorde oder das Hochland ausweiten. Diese Gebiete sind schwerer zugänglich und erfordern eine sorgfältigere Planung, bieten dafür aber einige der unberührtesten und dramatischsten Landschaften Islands. Beachten Sie, dass für diese Regionen, insbesondere für Hochlandpisten, in der Regel ein 4x4-Fahrzeug erforderlich ist.
Im Winter ändern sich die Empfehlungen deutlich. Zwischen Oktober und März sollten Sie mindestens 10 bis 14 Tage einplanen, selbst wenn Sie sich ausschließlich auf die Ringstraße konzentrieren möchten. Von einem schnelleren Reisetempo ist dringend abzuraten.
Winterliche Bedingungen können Ihre Reise auf verschiedene Weise verlangsamen: Das Wetter schlägt oft schnell um, und starke Winde, Schnee oder vereiste Straßen können Sie dazu zwingen, Ihre Pläne zu ändern oder länger an einem Ort zu bleiben. Es ist nicht ungewöhnlich, einen ganzen Tag oder sogar mehr zu verlieren, während man darauf wartet, dass sich das Wetter bessert.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Tageslicht. Im Mittwinter gibt es in Island teilweise nur vier bis fünf Stunden Tageslicht pro Tag. Das schränkt die Zeit für Besichtigungen stark ein und erfordert eine präzise Fahrplanung, um die hellen Stunden optimal zu nutzen.
Aus diesem Grund ist Flexibilität in Ihrem Reiseplan unerlässlich. Eine etwas längere Reisezeit ermöglicht es Ihnen, sicherer zu reisen, jeden Stopp in Ruhe zu genießen und den Druck eines strikten Zeitplans zu vermeiden.
Welche wichtigen Attraktionen liegen entlang der Ringstraße?
Die meisten der berühmtesten Naturwunder Islands liegen direkt an oder unweit der Ringstraße, was sie zu einer so begehrten Route macht.
Dennoch befinden sich nicht alle beeindruckenden Orte direkt an der Route 1. Einige Regionen und Sehenswürdigkeiten erfordern einen Umweg oder eine separate Reise. Dazu gehören der Goldene Kreis, die Blaue Lagune, Teile der Ostfjorde, der Arctic Coast Way (Norðurstrandarleið auf Isländisch), die Snaefellsnes-Halbinsel, die Westfjorde und das isländische Hochland.
Um Ihnen bei der Planung zu helfen, finden Sie die Hauptstopps entlang der Ringstraße – sowie einige lohnenswerte Umwege – auf dieser Karte.
Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße im Süden Islands
Südisland ist eine der vielfältigsten und beeindruckendsten Regionen entlang der Ringstraße. Hier erwarten Sie Wasserfälle, Vulkane, Gletscher und schwarze Sandstrände in relativ kurzer Entfernung zueinander.
- Hveragerdi (Hveragerði auf Isländisch) – Diese kleine Geothermalstadt liegt direkt an der Route 1 und gilt oft als das Tor zum Süden. Als „Stadt der heißen Quellen“ ist sie von dampfenden Hügeln umgeben und dient als Ausgangspunkt für die Wanderung nach Reykjadalur, wo Sie in einem natürlichen heißen Fluss baden können.
- Seljalandsfoss und Gljúfrabúi – Seljalandsfoss ist einer der ikonischsten Wasserfälle Islands. Er ist berühmt für den Pfad, der es Ihnen ermöglicht, hinter den Wasserschleier zu treten. Nur einen kurzen Spaziergang entfernt liegt der Gljúfrabúi teilweise versteckt in einer schmalen Schlucht. Er bietet ein abgeschiedeneres, immersives Erlebnis.
- Eyjafjallajökull – Ein gletscherbedeckter Stratovulkan, der durch seinen Ausbruch im Jahr 2010 weltweite Bekanntheit erlangte, als er den Flugverkehr in ganz Europa lahmlegte. Er ist von der Ringstraße aus gut sichtbar und bildet eine dramatische Kulisse für die umliegende Landschaft.
- Skógafoss – Einer der größten und gewaltigsten Wasserfälle Islands. Sein breiter Wasservorhang stürzt aus 60 Metern Höhe herab. Besuchende können direkt bis an den Fuß des Wasserfalls heranlaufen oder die Stufen daneben erklimmen, um einen Panoramablick von oben zu genießen.
- DC-3 Flugzeugwrack – Ein berühmtes Wrack auf den schwarzen Sandebenen von Sólheimasandur. Der Kontrast zwischen dem weißen Rumpf und der dunklen Vulkanlandschaft macht diesen Ort zu einem der meistfotografierten Motive Islands.
- Dyrhólaey – Ein markantes Felsplateau, das weite Ausblicke auf die Küste bietet, inklusive Klippen, Felsentoren und einem historischen Leuchtturm. Es ist zudem ein beliebter Ort zur Vogelbeobachtung, besonders während der Papageientaucher-Saison.
- Reynisfjara und Reynisdrangar – Ein dramatischer schwarzer Sandstrand, bekannt für seine Basaltsäulen-Formationen und die kraftvollen Wellen des Atlantiks. Vor der Küste ragen die Felsnadeln der Reynisdrangar aus dem Meer und ergänzen das einzigartige Panorama.
- Vík í Mýrdal – Das südlichste Dorf Islands ist ein beliebter Zwischenstopp. Es bietet wichtige Versorgungsdienste, Unterkünfte sowie eine herrliche Aussicht auf die Küstenlinie.
- Kirkjubaejarklaustur und Fjadrárgljúfur – Ein ruhiges Dorf in der Nähe einer der malerischsten Schluchten Islands. Fjadrárgljúfur (Fjaðrárgljúfur auf Isländisch) ist bekannt für seine gewundene Form und die steilen, moosbedeckten Wände, die über kurze Wanderpfade leicht zugänglich sind.
- Skaftafell und Svartifoss – Dieser Teil des Vatnajökull-Nationalparks ist ideal zum Wandern und für Gletscheraktivitäten. Der Svartifoss wird von markanten Basaltsäulen eingerahmt, die an Orgelpfeifen erinnern.

- Jökulsárlón und Diamantstrand – Eine Gletscherlagune voller treibender Eisberge, die von einem nahegelegenen Gletscher abbrechen. Direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt der Diamantstrand, wo diese Eisfragmente an Land gespült werden und einen funkelnden Kontrast zum schwarzen Sand bilden.

- Vatnajökull-Nationalpark – Einer der größten Nationalparks Europas und Heimat des gewaltigen Vatnajökull-Gletschers. Der Park umfasst riesige Eisflächen, Berge und Vulkanlandschaften, die unzählige Erkundungsmöglichkeiten bieten.
Ein beliebter Abstecher in dieser Region ist der Goldene Kreis, der den Thingvellir-Nationalpark (þingvellir auf Isländisch), das Geothermalgebiet Geysir und den Gullfoss-Wasserfall umfasst.
Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße im Osten Islands
Ostisland bietet ein ruhigeres, abgelegeneres Erlebnis mit kurvenreichen Küstenstraßen, tiefen Fjorden und weniger Menschenmassen.
- Höfn – Ein Fischerort an der Küste, der vor allem für seine Nähe zum Vatnajökull-Gletscher bekannt ist. Er ist ein beliebter Zwischenstopp für Reisende auf dem Weg in den Osten und rühmt sich insbesondere seiner ausgezeichneten Meeresfrüchte.
- Vestrahorn (Stokksnes) – Einer der fotogensten Berge Islands, der unweit der Küste steil aus schwarzen Sanddünen emporragt. Die hiesige Landschaft ist für die Fotografie ganz besonders reizvoll.

- Egilsstadir – Die größte Stadt Ostislands und ein wichtiger Knotenpunkt für Dienstleistungen aller Art. Es ist ein praktischer Ort, um aufzutanken, zu rasten und sich auf die abgelegenen Abschnitte der Reise vorzubereiten.
- Hallormsstadaskógur (Hallormsstaðaskógur auf Isländisch) – Islands größter Wald, der einen seltenen Kontrast zu den ansonsten eher kargen Landschaften des Landes bildet. Er besticht durch seine Wanderwege und eine friedliche Atmosphäre.
- Hengifoss – Einer der größten Wasserfälle Islands, berühmt für seine markanten rot-schwarzen Gesteinsschichten. Um ihn zu erreichen, ist eine mittelschwere Wanderung erforderlich, doch die Aussicht ist die Mühe zweifellos wert.

- Seydisfjördur (Seyðisfjörður auf Isländisch) – Ein malerischer, von Bergen umgebener Fjordort, der für seine farbenfrohen Häuser und sein künstlerisches Flair bekannt ist. Er gilt oft als eines der charmantesten Dörfer ganz Islands.
- Djúpivogur – Ein kleines Küstendorf, das malerische Ausblicke und ein entschleunigtes Tempo bietet – ideal für einen kurzen Stopp während der Reise.
- See Lagarfljót – Ein langer, schmaler See, um den sich lokale Legenden ranken und in dem angeblich ein Fabelwesen beheimatet ist.
- Borgarfjördur Eystri (Borgarfjörður Eystri auf Isländisch) – Einer der besten Orte Islands, um in den Sommermonaten Papageientaucher zu beobachten, sowie ein hervorragendes Ziel zum Wandern in unberührter Natur.
Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße im Norden Islands
Nordisland besticht durch eine Mischung aus geothermaler Aktivität, gewaltigen Wasserfällen und einzigartigen geologischen Formationen.
- See Mývatn und Naturbäder Mývatn – Eine vulkanische Region, die für ihre geothermale Landschaft mit Lavafeldern und heißen Quellen bekannt ist. Die nahegelegenen Naturbäder bieten ein entspanntes Erlebnis ähnlich der Blauen Lagune, jedoch in einer ruhigeren Umgebung.
- Námaskard (Námaskarð auf Isländisch) – Ein Thermalgebiet, das durch dampfende Fumarolen, blubbernde Schlammpools und leuchtende Mineralfarben geprägt ist, was ihm ein fast außerweltliches Aussehen verleiht.

- Grjótagjá – Eine kleine Lavahöhle, in deren Inneren sich eine Thermalquelle befindet. Obwohl das Baden nicht immer gestattet ist, bleibt sie ein faszinierendes Naturdenkmal.
- Godafoss (Goðafoss auf Isländisch) – Einer der berühmtesten Wasserfälle Islands, dessen breite, geschwungene Form und starke historische Bedeutung sich in seinem Namen „Wasserfall der Götter“ widerspiegeln.

- Hvitserkur – Eine markante Felsformation, die aus dem Meer ragt und oft mit einem trinkenden Tier verglichen wird.

- Akureyri – Die größte Stadt im Norden, die mit zahlreichen Restaurants, Cafés und kulturellen Attraktionen aufwartet. Sie bietet sich als komfortabler Zwischenstopp an, bevor Sie Ihre Reise fortsetzen.
Von dieser Region aus sind Abstecher zum Dettifoss, zur Ásbyrgi-Schlucht und nach Húsavik sehr zu empfehlen, sofern Sie zusätzliche Zeit mitbringen.
Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße im Westen Islands
Westisland markiert den letzten Abschnitt der Reise und bietet eine Mischung aus gut erreichbaren Haltepunkten und lohnenswerten Abstechern in der Nähe.
- Borgarnes – Eine Kleinstadt, die günstig an der Ringstraße liegt und oft als Ausgangspunkt für Erkundungen im Westen Islands genutzt wird.
- Mount Esja – Ein Gebirgszug direkt vor den Toren Reykjaviks, der bei Wanderern beliebt ist und weite Ausblicke über die Hauptstadtregion bietet.
- Reykjavik – Islands Hauptstadt und kulturelles Zentrum, wo die meisten Reisenden ihr Abenteuer beginnen oder beenden. Die Stadt bietet eine Mischung aus Geschichte, Architektur, erstklassigen Restaurants und lokalen Erlebnissen.

Beliebte Abstecher in dieser Region sind die Snaefellsnes-Halbinsel mit ihren abwechslungsreichen Landschaften, die Westfjorde mit ihrer einsamen und unberührten Natur sowie Naturattraktionen wie die Heißwasserquelle Deildartunguhver und die Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss.
Welche Jahreszeit eignet sich am besten für die Ringstraße?
Die beste Reisezeit für die Ringstraße hängt ganz davon ab, welche Art von Erlebnis Sie suchen, da jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz hat.
Sommer (Juni bis August) ist die beliebteste Zeit. Sie profitieren von langen Tageslichtstunden, teilweise bis zu 24 Stunden Helligkeit, was es einfacher macht, mehr Orte an einem einzigen Tag zu erkunden. Die Straßenverhältnisse sind in der Regel optimal und die meisten Teile des Landes sind problemlos zugänglich. Es ist jedoch auch die Hauptreisezeit, weshalb Sie an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit mehr Besuchenden rechnen müssen.
Frühling und Herbst (Mai und September) bieten eine gute Balance zwischen Erreichbarkeit und weniger touristischem Andrang. Obwohl das Wetter unbeständiger sein kann, finden Sie oft leerere Straßen, günstigere Preise und immer noch genügend Tageslicht vor, um Ihre Reise in einem angenehmen Tempo zu genießen.
Der Winter (Oktober bis März) bietet ein völlig anderes Erlebnis. Schneebedeckte Landschaften und die Chance, Polarlichter zu sehen, machen diese Zeit zu einer einzigartigen Reisezeit. Allerdings erfordert die Reise mehr Planung, da die Tageslichtstunden begrenzt sind und die Bedingungen anspruchsvoller sein können. Straßensperrungen und Verzögerungen sind möglich, weshalb Flexibilität unerlässlich ist und die Wahl des richtigen Fahrzeugs einen spürbaren Unterschied für Komfort und Sicherheit macht.
Ist die Ringstraße im Winter befahrbar?
Ja, die Ringstraße ist das ganze Jahr über befahrbar. Winterreisen erfordern jedoch Flexibilität, ein Bewusstsein für die Wetterlage und zusätzliche Zeitpuffer in Ihrem Reiseplan.

Was für einen Mietwagen benötigt man für einen Roadtrip auf der Ringstraße?
Welchen Fahrzeugtyp Sie benötigen hängt von der Jahreszeit und Ihren Reiseplänen ab.
Im Sommer ist ein Auto mit Zweiradantrieb für die Fahrt auf der Ringstraße meist ausreichend, da die Route asphaltiert und leicht zu befahren ist. Für Reisende, die beabsichtigen, auf der Hauptstraße zu bleiben, ist das eine praktische Wahl.
Im Winter wird ein 4x4-Fahrzeug mit Allradantrieb dringend empfohlen. Schnee, Eis und wechselhafte Bedingungen erfordern eine bessere Traktion und Stabilität, insbesondere im Norden und Osten. Das passende Fahrzeug und der richtige Versicherungsschutz können einen erheblichen Unterschied für Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden während der Reise machen.
Sollten Sie zu irgendeiner Jahreszeit planen, die Route 1 zu verlassen, ist ein Allradantrieb stets die bessere Wahl.
Campervans sind im Sommer ebenfalls eine beliebte Option, besonders für jene, die sich mehr Flexibilität wünschen und in ihrem eigenen Tempo reisen möchten, ohne auf feste Unterkünfte angewiesen zu sein.

Lohnt sich eine Rundreise entlang der Ringstraße?
Ja, ohne Zweifel.
Die Ringstraße ist der effizienteste Weg, um Islands Landschaften zu erleben, da sie Zugang zu Wasserfällen, Gletschern, Vulkanen und Küstenszenarien auf einer einzigen, zusammenhängenden Route bietet.
Abschließende Tipps für Ihre Reise auf der Ringstraße
- Nehmen Sie sich genug Zeit und genießen Sie die Reise.
- Prüfen Sie regelmäßig das Wetter und die Straßenverhältnisse.
- Planen Sie Tankstopps im Voraus ein.
- Achten Sie auf Tiere auf der Straße.
- Planen Sie im Winter zusätzliche Zeit ein.
- Wählen Sie das passende Auto für die Jahreszeit.
Eine gute Vorbereitung, insbesondere in Bezug auf Ihren Mietwagen und Ihre zeitliche Flexibilität, wird Ihre Reise in Island reibungsloser und weitaus angenehmer gestalten.
Bereit, Islands Ringstraße zu erkunden?
Die Ringstraße selbst zu befahren ist eine der lohnendsten Arten, das Land zu erkunden. Von Wasserfällen und Gletschern bis hin zu stillen Fjorden und Vulkanlandschaften bietet jeder Abschnitt der Reise neue Eindrücke.
Mit der richtigen Planung, ausreichend Zeit und einem der Saison angepassten Fahrzeug wird Ihre Reise weit mehr als nur eine Autofahrt – sie wird zum Höhepunkt Ihres Island-Aufenthalts.
Wenn Sie mit der Planung Ihrer Reise beginnen, ist die Wahl des richtigen Mietwagens ein hervorragender erster Schritt. Er entscheidet, wie komfortabel und sicher Sie all das erkunden können, was die Ringstraße zu bieten hat, insbesondere, wenn die Bedingungen zwischen den Regionen variieren.
Häufig gestellte Fragen zur Ringstraße
Was genau ist die Ringstraße in Island?
Die Ringstraße, auch bekannt als Route 1, ist Islands wichtigste Fernverkehrsstraße, die einmal um die gesamte Insel führt. Sie verbindet die meisten Städte des Landes sowie viele seiner berühmtesten Naturattraktionen und ist damit die beliebteste Route für Reisende, die Island mit dem Auto erkunden möchten.
Wie lange dauert eine Rundreise auf der Ringstraße in Island?
Während es technisch möglich ist, die gesamte Ringstraße in etwa 16 bis 17 Stunden ohne Zwischenstopps abzufahren, nehmen sich die meisten Reisenden zwischen 7 und 14 Tage Zeit. Die genaue Dauer hängt von Ihrem persönlichen Tempo, der Jahreszeit und der Anzahl der Stopps oder Abstecher ab, die Sie entlang der Strecke einplanen.
Welche Jahreszeit eignet sich am besten für die Ringstraße?
Der Sommer bietet die einfachsten Fahrbedingungen und lange Tageslichtstunden, was ihn ideal für eine vollständige Umrundung macht. Der Winter sorgt für eine dramatischere Atmosphäre und die Chance, Polarlichter zu sehen, erfordert jedoch eine sorgfältigere Planung und mehr Flexibilität.
Ist die Ringstraße in 7 Tagen zu schaffen?
Ja, in den Sommermonaten ist es möglich, allerdings erfordert es einen recht straffen Zeitplan mit begrenzter Verweildauer an den einzelnen Stationen. Reisende, die ein entspannteres Erlebnis suchen, entscheiden sich in der Regel für 10 Tage oder mehr.
Braucht man für die Ringstraße ein 4x4-Fahrzeug?
Im Sommer ist ein herkömmliches Fahrzeug mit Zweiradantrieb (2WD) meist ausreichend, sofern Sie auf der Route 1 bleiben. Im Winter wird ein 4x4-Fahrzeug für eine bessere Stabilität und Sicherheit dringend empfohlen, insbesondere wenn die Straßenverhältnisse weniger vorhersehbar sind. Ein Allradantrieb ist zudem von Vorteil, wenn Sie planen, Gebiete abseits der Hauptstraße zu erkunden.
Lohnt sich eine Rundreise entlang der Ringstraße?
Ja, die Ringstraße zu befahren ist eine der lohnendsten Arten, das Land zu erkunden. Sie verbindet viele der bekanntesten Naturwunder des Landes und ermöglicht es Ihnen, auf einer einzigen Reise eine enorme Vielfalt an Landschaften zu entdecken.
